Die geologischen Materialien des Gebirgszirkels, der unsere Gegend umschließt, sind ebenso wie jene Substrate, die dann von den Tertiär-, Quartär- und Steinkohlenböden der Gruben überdeckt wurden, sind sehr alt. Sie stammen aus der ersten Hälfte des Paläozoikums und haben ein Alter zwischen 570 und 390 Millionen Jahren. Sie entstehen – innerhalb des Paläozoikums – in Nordwest-Südost-Richtung in einer Zeit zwischen Mittelkambrium und Unterordovizium.
Im Ergebnis von aufeinanderfolgenden und tiefgreifenden Veränderungen bei der Gebirgsbildung lagerten sich über diesen Materialen andere Stoffe im Zentrum des Gebiets ab, die wir im folgenden aufzählen:
- Sedimente des Karbon: Im Gebiet des Oberen Sil lagern sich im Karbon (vor dem Mesozoikum) auf einer Fläche von etwa 325 Quadratkilometern in ungleichmäßiger Form die Steinkohlenbestandteile ab, die heute das Kohlenrevier von El Bierzo bilden.
- Sedimente des Tertiär: Verschiedene Bewegungen und gebirgsbildende Aktivitäten während des Eozäns bilden – zusammen mit einem warmen und feuchten Klima – Zonen aus Blöcken, die zum Sich-Aufrichten neigen (und so leicht von Erosion erfasst werden) und anderen (zwischen den Bergen gelegenen), wo sich die erwähnten Sedimente ablagern.
- Aktivitäten im Quartär: Verschiedene, von geologischen Verwerfungen im Pliozän hervorgerufene Bewegungen führen zu einer neuerlichen Verjüngung und zur Bildung von – dies bereits im Pleistozän – ausgedehnten Ebenen mit verschiedenen Terrassenformationen. Es entsteht die aktuelle hydrographische Situation von El Bierzo.
Ordovizium: Schiefer und Sandstein
Eozän: ohne Spezifikation
Karbon: Konglomerate, Sandstein, Schiefer und Kohle
Kambrium: Kalkstein und Dolomit
Präkambrium: Metamorphite
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